Henriettes Inselbote

Februar 28, 2015

10 Jahre – und Du fehlst!

Filed under: Kleine freche Henriette,So geschehen — henriette @ 1:07 am

Liebe Henriette,

nun bist Du schon 10 Jahre nicht mehr da. Und fehlst immer. Vor genau 10 Jahren zogen wir auf die Insel. Die erste SMS, nachdem wir in London gelandet waren lautete „Grossmutter ist tot“. Als hättest Du darauf gewartet, dass ich sicher gelandet bin. Viel ist seitdem passiert. Sehr viel. Ich liebe Dich.

Dezember 18, 2007

This little extra bit of seasoning…

Filed under: I dare say,Kleine Freuden des Alltags,So geschehen — henriette @ 7:15 pm

Herr S., Herr Hund und ich haben uns gerade at The German Deli einem hemmungslosen Kaufrausch hingegeben.
Doch, liebe fellow countrywomen and -men, sausages und co. können richtig nach was schmecken.

Dezember 4, 2007

hazard zone

Filed under: I'm not amused,So geschehen — henriette @ 5:13 pm

The Crown steht noch, thank god. Obwohl rumour had it over the weekend that it is down. It isn’t that bad after all, aber dennoch liefert sie wieder den Beweis, dass man niemals einen Topf voller Suppenknochen über Nacht without any supervision auf dem Herd köcheln lassen sollte. Vor allem nicht bei Sturm und defekten vents. Um 1.50am rückten plötzlich several fire engines an und ein firefighter schlug die Glastür des early victorian pubs ein. Der Qualm der herausquoll war pechschwarz und wir dachten, dies sei das Ende dieser listed Stätte britischer Gastlichkeit.
Kurz darauf klopfte es an die Tür und a firefighter wollte wissen, whether we knew where one could find the nearest Hydrant auf unserer Strassenseite. Well, we didn’t. Wir hätten selbstredend Herrn Hund fragen können, doch das fiel uns zu spät ein und der firefighter ist auch nicht darauf gekommen.
Wir erspähten jedoch ungefähr 5 von den 8 employees der Krone vor dem Ort des Geschehens und entschieden, zeitgleich mit unseren Nachbarn, it was definitely time to put the kettle on. Die 8 employees bewohnen jeweils Zimmer über dem Pub und waren quasi in their nightgowns und some flip-flops aus dem Gebäude geflüchtet. Inklusive Hamsterkäfig aber ohne Jacken an other useful stuff. Der Barmann versuchte to get back into the building weil er ein brandneues laptop besitzt, but it is not insured, of course. Er wurde von einer quite massive firefighterin gerade noch davon abgehalten.
Meanwhile hatte Herr Hund the time of his life. Not only waren alle seine Freunde aus dem Pub vor Ort, nein, zwischen his home und the pub wurde lustig hin- und hergelaufen. Tee holen, warme Kleidung providen, his friends zum Aufwärmen hereinbitten etc. How very exciting. Leider musste Herr S. ihm untersagen, sein Frisbee zum Ort des Geschehens zu befördern, obwohl doch mindestens 50 mögliche Spielgefährten in Form von Hausbewohnern, firefightern und firefighterinnen etc. zur Verfügung standen.
Was sich der Anwohner dachte, der mit seinem Fahrzeug gegen 2.30 vor dem Absperrband mit der Aufschrift „hazard zone“ stand und hupte, als gäbe es kein morgen, who knows, aber immerhin ertönte eine halbe Stunde später, der Brand war gelöscht, finally der pubeigene firealarm, sehr zum amusement der firefighter.
Gegen 4 o’clock, mittlerweile war das Küchendach eingestürzt, durften die Hausbewohner back into the house, gleichwohl die Freude nur von kurzer Dauer war, denn schon um 5 o’clock brach erneut ein Feuer aus und die firefighters mussten wieder anrücken. Erstaunlich fanden wir, wie wenig support von Fuller’s kam, zu deren Kette der Pub gehört. Der zuständige Fieldmanager kündigte mässig interessiert an, to come around some time in the morning. Ach ja und gut, dass es keine casualties gäbe (wegen der Versicherung).
Um 7am war der Spuk vorbei und everyone genoss ein paar Stunden well deserved sleep.
Glücklicherweise wurde the front room nicht beschädigt, nur rather soaked with smoke and water. Daher hob the manager dortselbst um 5pm den smoking ban auf, was auf sehr gute Resonanz stiess, providete ash trays und bot everyone some beer und eine guided tour durch die völlig zerstörte Küchensektion an. Der chef war allerdings weniger schockiert, sondern eher rather excited, denn nicht nur konnte er sämtliche seiner wertvollen Messer retten, sondern bis Januar gibt es nun eine state of the art brandnew kitchen. Und, gemäss Pam der Nachbarin with Simon, the dog, war die längst überfällig, to be quite honest.
Seit gestern werden im Pub vorne wieder drinks ausgeschenkt. Der smoking ban ist wieder in Kraft und wenn die Blase drückt, kann man draussen den Komfort dreier Dixie-Klos geniessen. Well, if one is prepared to.

Dezember 1, 2007

The Crown brennt

Filed under: I'm not amused,So geschehen — henriette @ 3:06 am

2:05 – unser Pub brennt. I can’t believe it.

November 13, 2007

Pub Culture

Filed under: Inselalltag,So geschehen — henriette @ 12:58 am

We have a local pub, of course. Schräg gegenüber von unserem house that is. Seit 2 Jahren sind wir regulars und we saw Tom – quietly enjoying his beer (Beck’s) – almost every time, wenn wir dort kurz einen last drink genommen haben. Seit ca. einem Jahr nicken wir uns zu. Aber erst seit heute sind wir entitled to address him einfach so, denn erst heute wurden wir formally introduced to each other by another regular. I hope we won’t be forced to move to another neighbourhood – jetzt, wo wir slowly but surely offizieller Bestandteil der hiesigen werden.

November 7, 2007

Ouch

Filed under: I dare say,So geschehen — henriette @ 10:54 pm

Besuch kann teuer werden. Dies erfuhr jüngst auch HRH Queen Elizabeth II. The King of Saudi Arabia was scheduled for a state visit. Apparently hatte er seine Zweifel u. a. regarding the royal bathrooms im Vereinigten Königreich, denn er schickte eine Kommission zum pre-check. Und richtig, angesichts der königlichen Bäder im Gästetrakt verschlug es den tapferen Inspektoren glatt die Sprache. Sie wähnten sich – well they actually found themselves back in Victorian times. Die Bäder waren winzig, die Wasserleitungen in einem unaussprechlichen Zustand und es gab keine shower rooms at all, von useless Annehmlichkeiten wie Mischbatterien mal ganz zu schweigen. Immerhin stiess man wohl nicht mehr auf klassisch-königliches Waschgeschirr. In aller gebotenen Höflichkeit wurde daher pointed out, dass man erwarte, diese kleinen Mängel doch rather beseitigen zu lassen, bevor the King mit seiner Entourage in den Buckingham Palace Einzug hielte, was nichts anderes nach sich zog als einen umfangreichen Griff in den königlichen Geldbeutel und dann wurde geplumbed als gäbe es kein morgen. Well done, King of Saudi Arabia. Die nächsten royalen Gäste werden Ihnen insgeheim für your more than humble request dankbar sein.

The artist and her neighbours

Filed under: Kleine Freuden des Alltags,So geschehen — henriette @ 8:40 pm

Pam (die nette Dame mit Simon, the dog) aus der 85 hatte gestern Ausstellungseröffnung in Shoreditch. Anne aus der 98 (with Lotti, the dog and Simon the barrister) was not sure about what to expect. Sie fürchtete, Pam’s art could well be a bit odd. Because Pam malt in Öl und vor allem kind of naive scenarios from various places in London, preferably markets – mmmhhh you know. Und I could see her point. Etwas ratlos standen wir vor ca. 15 Gemälden die different market stalls darstellten. Fisch, Gemüse, Fleisch, Käse etc., eben alles, what one would expect to find an einem Marktstand.
Und stetig stieg die Wahrscheinlichkeit, von Pam zu unserer opinion gefragt zu werden. Hier war diplomacy gefragt. Wir einigten uns darauf to praise her wonderful ability to catch very particular moments, quasi Schnappschüsse aus der Welt der market stalls. Very authentic indeed.
Das kam sehr gut an. Meine vorsorglich getroffene Aussage, von Maltechniken nichts zu verstehen (was ein vielsagendes gigglen seitens Anne zur Folge hatte), bescherte uns however nicht etwa den Verzicht auf dieses für Laien weniger faszinierende Thema, sondern quite on the contrary eine gefühlte 3/4 Stunde Einführung in die Kunst des Pixelierens. Was man aber nur erkennen kann, once one takes a few more steps towards the piece of art. Daraufhin bewegten wir uns pflichtschuldigst nochmals von Bild 1 bis 15, jeweils taking a very close look und dann a couple of steps backwards and another look from there. Gefolgt von ein paar Sekunden sichtbaren Kontemplierens über das soeben Erlebte.
Zum Glück kam Claire (with Charlie, the dog and all the treats in her left pocket, weswegen Herr Hund ihr nicht von der Seite wich) from just around the corner dazu, die nichts mit Kunst zu tun hat, gleichwohl aber every now and then schreibt, und who wouldn’t dream about eigene künsterlische Werke öffentlich auszustellen, welches Anne wieder zu einem diskreten giggle hinriss.
Carina aus der 64 (with all the ivy in front of the house) however, patzte slightly, indem sie befand, die Motive würden wonderfully portraying french village life, obgleich doch auf den Schaufenstern hinter den stalls clearly Worte wie „Pharmacy“ and „Bookshop“ gemalt standen.
Nevertheless, der Abend war a success und Pam war proud and rather happy – even given the fact that she is living in a neighbourhood voller Kunstbanausen.

November 1, 2007

Launching an air biscuit

Filed under: Herr Hund,So geschehen — henriette @ 12:47 am

Er dachte sicher, he is all alone. Nobody in sight. Aber there we were… Herr Hund und ich. Just a couple of yards behind him. Lautlos. Und dann blieb er stehen. In the middle of the street. Langsam senkte sich sein Oberkörper nur ein ganz klein wenig. Er beugte die Knie, kaum sichtbar. Und dann – der sound allein war überwältigend. Thank god, der Wind blies into a different direction. Jeder seiner federleichten Schritte afterwards zeugte von einer immensen Erleichterung. Bless him.

Oktober 31, 2007

Fuchs, Du hast den Kong gestohlen

Filed under: Herr Hund,I dare say,So geschehen — henriette @ 4:25 pm

Ich hätte an Herrn Hunds Stelle meinen Kong mit reingenommen, statt ihn unbekümmert im Garten liegen zu lassen. Nun ist er weg und ausserdem der Inhalt einer bin bag alles über dem Platz verstreut. Never mind, es ist Halloween. Trick and treat für the fox – and why not?

Oktober 26, 2007

Junk Mail

Filed under: I dare say,Inselalltag,So geschehen — henriette @ 6:07 pm

Unsere local newspaper hat soeben revealed, dass in mehreren Häuserblocks around this area several bin bags aufgefunden wurden, die Massen von undelivered mail enthielten. Bills, letters, presents etc. Einige promising looking Sendungen waren allerdings geöffnet worden – you never know, hätte ja ein cheque drin sein können.

Schuld hat die königliche Post, wettert the Tribune, weil sie untrained staff um die Häuser schicken, die ausserdem, according to ein paar Royal Mail Veteranen, are not familiar enough with the area. Und wir wissen – nichts ist frustrierender als in einer street map nachschlagen zu müssen.
Das schreit geradezu nach overtime und die wird nicht bezahlt. Also – let’s get rid of the stuff.
Zu allem Übel ist die royale Post wegen des Poststreiks sowieso schon at least 6 weeks behind. Und the staff im Aufholstress und sicher bald wieder so exhausted, dass erneut gestreikt wird.
Ich sage nur: Brieftauben.

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