Henriettes Inselbote

März 19, 2007

Genial – oder genial daneben?

Filed under: Frag' ich mich,I dare say — henriette @ 6:49 pm

Ich finde ihn ja genial, den Beitrag von Ricky Gervais für Red Nose Day 2007 – hier auf youtube

Aber andere fellow countrymen and -women finden ihn einfach nur geschmacklos. Vielleicht ist er einfach nur uncomfortably realistic?! Wer weiss….

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Januar 19, 2007

Tonight

Filed under: Frag' ich mich,I dare say,Inselalltag — henriette @ 3:41 pm

schlägt die Stunde der Wahrheit. Unterstützt die Majorität meiner fellow countrymen and -women eine rather simple-minded chav-bully, oder stellt sie sich hinter das Opfer der Angriffe? Ja, es geht um Big Brother. Um „Celebrity“ Big Brother, um genau zu sein.
Jade Goody, eine Ex-Teilnehmerin, die nach ihrem Auszug vor vier Jahren zur Berühmtheit aufstieg und nun ca. £ 4 Mil. schwer ist, zog Anfang des Jahres als „Celebrity“ zurück ins Haus. Ihre geistige Kapazität dürfte von einem Stück Brot leicht getoppt werden können und so tat sie, was sie tun musste: einen Chav-Club bilden. Ihr Rudel besteht aus einer weiteren Intelligenzbestie, die wohl verzweifelt versucht, einen Fussballer in den Hafen der Ehe zu zerren, bevor es zu spät ist und einer ehemaligen Girlie-Group Sängerin, die irgendwie gar nicht zu wissen scheint, was sie dort überhaupt soll.
Das Feindbild gibt die indische Schauspielerin Shilpa Shetty, die nicht nur wunderschön ist, sondern – oh Graus – auch noch sehr wohlbehütet aufwuchs. Ihre manners sind tadellos. Und auch wenn Jades Freund Jack noch so oft erwähnt, wie „horrible“ er sie findet, so weiss selbst Chav-Jade instinktiv, dass ihn in diesem Fall wohl eher ihre Millionen davon abhalten, sich mit der schönen Shilpa mal etwas genauer zu beschäftigen. Und schon blies Chav-Jade zum Frontalangriff: einem wildgewordenen Springteufel gleich, brüllte, stampfte und kreischte sie die verblüffte Shilpa zusammen, die eigentlich nur fragen wollte, warum man für ein bisschen Nudelwasser 4 Brühwürfel mit Huhngeschmack aufgebraucht hatte. Es fielen unschöne, durchaus xenophobic Worte der Rudel-Chefin und die beiden Gänschen kicherten dazu albern. In einer ersten, für ihre sehr beherrschte Art, rather aufgewühlten Reaktion nahm Shilpa das Wort „racism“ in den Mund.
Und nun ist die Katastrophe da! Tony-Nachfolger in spe Gordon Brown, zur Zeit in Indien unterwegs, musste sich quasi beim Indischen Volk für die unqualifizierten Äusserungen einer überaus dümmlichen Chav-Bully entschuldigen, Channel4 wird vorgeworfen, nicht früh genug in die Geschehnisse eingegriffen, und dadurch rassistische Äusserungen zugelassen zu haben. Headlines all over the place. Vergessen ist, was im Irak abgeht, die Sturmschäden, die Toten und Verletzten. Frau Goody hatte verbalen Durchfall und endlich haben die ernstzunehmenden Politiker mal wieder einen Grund, kraftvoll die Keule zu schwingen. Channel4 müsste verboten werden, der CEO gefeuert, ach was sage ich, alle müssten verhaftet werden!
Shilpa hat von sich aus gestern den Vorwurf des „racism“ zurückgenommen. Ich glaube auch nicht, dass Rassismus im Spiel war. Es war xenophobic und es war überaus beleidigend, aber es entwich dem Mund eines absoluten simple-minds, die die schöne Shilpa genauso heftig angegriffen hätte, wäre sie eine Engländerin der upper-class. Und doch: der Sturm tobt.
Und heute, heute entscheidet es sich: Jade und Shilpa sind nominiert! Wie, oh wie nur wird sich das britische Volk entscheiden?

Januar 3, 2007

Recycle your christmas cards

Filed under: Frag' ich mich,I dare say — henriette @ 9:00 pm

Man kann nun seine christmas cards bei Sainsbury’s und Tesco in grosse Pappboxen werfen. Daraus wird dann – zumindest bei Tesco – toilet paper gemacht… Irgendwie sind christmas cards also am Ende doch nur für’n Arsch, oder wie darf man das verstehen?

November 7, 2006

Eh alles Chemie..

Filed under: Frag' ich mich,Inselalltag — henriette @ 3:06 pm

Zum Thema „healthy food“ gab es gestern wieder eine Sendung on BBC Radio 2 und dort meldete sich ein Prof. der Ernährungswissenschaft zu Wort. Der Mensch, so sagte er, sei 100% chemical und daher sei es auch keineswegs schädlich, wenn er vorzugsweise vorproduzierten, mit allen möglichen Substanzen versehenen Chemiefrass konsumiere. The amount sei dabei völlig egal. Auch fruit and vegetables seien at the end of the day nichts Anderes, als chemisch zusammengesetzte Stoffe.
Im Prinzip, so der Professor, sei das Leben nichts weiter als eine Aneinanderreihung von chemischen Reaktionen und die Hysterie bezüglich „healthy and freshly made food“ im Gegensatz zu permanentem Chemiefrass unnötig und albern.
Eine interessante Aussage. Doch so einfach ist es ja nun doch nicht! Denn hätte der gute Professor Recht, i. e. the human being (regarded as a chemical substance) combined with various amounts of any other chemical substances = nothing else but perfectly natural, dann würde womöglich z. B. Marilyn Monroe noch leben, oder Elvis, oder Curt Cobain (although, hatte der sich nicht erschossen????) Jedenfalls kommt’s in der Chemie doch auch auf die Dosierung an, doesn’t it?!…

Oktober 6, 2006

Keeping a stiff upper lip

Filed under: Frag' ich mich,I dare say — henriette @ 1:37 pm

So sah ja unser loo im main-bathroom aus, seit Hugo es im Juni installiert hat. Klar ist es zu klein and doesn’t correspond with the overall style of the bathroom, aber it did the job und dafür mussten wir dankbar sein… Das Pygmäenklo unter dem Dach war ja schon seit März stillgelegt, weil es completely kaputt war. Well, at least we had one, right?!

Und so wurde es September. Vor zwei Wochen dann gingen die Arbeiten weiter! Hugos grösste Sorge war zwar, ob wir auch genug parking vouchers für ihn hatten, damit er kein meter füttern muss, aber als wir ihm diese nehmen konnten, stand er Donnerstag vor zwei Wochen um 8.30am vor der Tür. Er und Dave, the tiling man.

Hugo hat dann erstmal das alte loo, was noch immer vor unserem Haus als Alltagskunst installiert war, abtransportiert… Und sich anschliessend vor die Tür in seinen van gesetzt und tea getrunken. Weil Dave das Pygmäenklo tilen musste und da hatte er ja nichts mit zu tun…. Um 3pm sind beide wieder gefahren. Die Füllmasse zwischen den tiles im Pygmäenklo musste nämlich erst 12 Std. trocknen, bevor Hugo das kleine, working loo vom main bathroom ins Pygmäenklo bauen konnte. Und ausserdem wollten sie den Stau nach Hause vermeiden.

Hugo kam dann eine Woche später, letzten Freitag (allein!!) und baute das loo aus dem main-bathroom ins Pygmäenklo. Nun hatten wir also ein getiltes und working Pygmäenklo.

Dann baute er the sink auch noch aus dem main-bathroom (es steht im Moment dort, wo vorher the old loo Alltagskunst darstellte), weil er the floor für Dave, den tiling man vorbereiten musste. Dave sollte am nächsten Tag, Samstag um 7.30am erscheinen und tilen… Und Hugo würde dann am Montag darauf das neue, klassische loo installieren und the sink wieder einbauen.

Am Samstag um 7.00am rief Dave an. Some idiots hatten seine Reifen aufgestochen, er konnte nicht kommen…. Aber wir hätten ja ein funktionierendes Pygmäenklo, oder nicht? Und die Wanne im main-bathroom könne man ja auch benutzen, oder nicht?

Dave kam am Montag um 7.30am und tilte den main-bathroom. Leider sägte er – während unserer Abwesenheit – the tiles im Haus selbst, welches seitdem mit einem ganz feinen grauen Staub eingepudert ist.
To make matters worse kann Hugo im Moment hier nicht weitermachen… das neue, klassische loo und the sink einbauen, that is….

Es ist jetzt also Oktober. Und wir haben 1 getiltes Pygmäenklo that works mit einem kleinen Handwaschbecken unter dem Dach und 1 getilten main-bathroom ohne loo und sink, dafür aber mit einer Wanne on the second floor….
Soll ich mich jetzt ärgern, oder ist das schon mal ein echter Fortschritt???

Oktober 2, 2006

I want that one….

Filed under: Frag' ich mich,I dare say — henriette @ 11:52 am

Vielleicht hat Fortuna für uns ja doch mal ein bisschen Glück in ihrem Füllhorn… Es sind nämlich noch various obstacles zu überwinden…. Aber sollte das klappen, I would be ever, ever so happy….

September 4, 2006

Gewissensfragen

Filed under: Frag' ich mich,I dare say — henriette @ 1:04 pm

Erste Frage: Wie soll man der lieben Frau Mama eines Freundes die Tatsache nahebringen, dass weder eine schlechte Konjunkturlage noch das Wetter daran Schuld sind, dass ihr Seafood Restaurant deutlich less frequented wird, als erhofft? Es ist, indeed, the seafood itself. Es ist ganz o.k., aber nicht excellent, es ist ordentlich präsentiert, aber nicht so, dass einem das Wasser im Munde zusammenläuft. Die fillets of plaice gestern hätte Henriette 1000-mal besser zubereitet. Ausserdem hatte ich sie grilled bestellt und nicht fried. Geschmeckt haben sie nach nichts. Dafür zahlt man dann aber stolze 13.50 (Pound Sterling that is) und salad kostet extra. Eine Ecke weiter schmeckt’s wirklich hervorragend, ist angenehm lecker präsentiert und kostet genauso viel.
Zweite Frage: Wie stellt man es an, sein seafood das nächste Mal im Restaurant eine Ecke weiter geniessen zu können, ohne dass die Frau Mama es bemerkt und darüber offended ist?

August 17, 2006

Just thinking about it

Filed under: Eavesdropping,Frag' ich mich,Sprach's — henriette @ 8:16 pm

„Das grosse Problem ist, dass Dummheit sich in der Regel selbst nicht einschätzen kann.“
Wieso fallen mir da bloss unmittelbar 2 Namen ein…?

August 15, 2006

No problem at all

Filed under: Frag' ich mich,I dare say — henriette @ 5:20 pm

Immer wenn Oona von der Bank sagt, „I don’t see why there should be any problem“, dann sind da in Wahrheit quite a couple of problems indeed zu überwinden. Heute hat sie’s wieder gesagt. Aber sie hatte dabei eine Brille auf. Ob sie daher ausnahmsweise a rare amount of Durchblick hatte? Ich kann’s nur hoffen.

August 5, 2006

Pfui

Filed under: Frag' ich mich,So geschehen — henriette @ 11:34 am

Gestern habe ich mein weisses Leinenhemd gewaschen. Später hat a strong breeze es von der Leine geweht. Und irgendwer/was hat dann draufgepieselt! Herr S. war’s nicht, Herr Hund auch nicht. Who dunnit? Mein Verdacht ist der Fuchs oder die Katze. Herr Hund hat den Täter garantiert längst erschnuffelt, aber er schweigt eisern.

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