Henriettes Inselbote

Juni 16, 2007

Hotel Kent International

Filed under: I dare say,So geschehen — henriette @ 6:43 pm

Es macht durchaus Sinn, die Abholung einer auf ebay ersteigerten neuen Heckklappe mit einem Kurzaufenthalt at the seafront zu kombinieren, zumal wir für das Teil nicht den Listenpreis gezahlt haben, sondern nur ein Zehntel davon. Da ist an overnight stay im illustren Hotel Kent International locker drin.
Dass man vergessen hatte, den expliziten Wunsch nach a room on the top floor with a nice seaview bei der reservation zu vermerken, und wir stattdessen on the first floor with a rather not so nice view auf das Vordach der reception beziehen mussten, war erstmal disappointing, aber wer braucht eine seaview, wenn the seafront gerade mal across the road ist.
Der lovely, spacious, newly refurbished dining room, wo man mouthwatering dinners einnehmen kann, getoppt von a wide range of most sophisticated wines, war allerdings brechend voll, dort fand die eine wedding reception statt. Und wie stets, hatte es sich das Brautpaar nicht nehmen lassen, die various bridesmaids in die abenteuerlichsten purplefarbenen creations zu stecken. Am meisten tat mir dieser babyspeckbeladene Teenager leid, dem man – vermeintlich passend – zu dem deutlich viel zu engen Traum aus Polyester auch noch eine Hochsteckfrisur mit fest eingebrannten Kringellocken auf den Kopf zementiert hatte, bei der selbst Katie Price die Schamesröte in die Wangen gestiegen wäre.
Und schon jagte man unser Auto von der Auffahrt, denn es wurde eine weitere wedding limousine erwartet.

Die Wette, es würde sich 100%ig um eine Stretchlimo mit verdunkelten Fenstern handeln, gewann ich souverän, aber es war Herr S., der den Glauben an die Menschheit noch nicht ganz verloren hatte und völlig richtig anzweifelte, das dieses Gefährt pink sein würde. Es war immerhin weiss, spuckte jedoch, neben der Braut, die viel zuwenig Busen hatte, um ihren schulterfreien Polyestertraum mit Plastikspitze richtig in Szene setzen zu können, eine Herde pinkgewandeter bridesmaids aus. Diese Braut hatte die Front ihrer Jungferngewänder überraschend schlicht gehalten, doch gaben in diesem Fall grosse pinkfarbene Schleifen den Hinterteilen derselben und ihrer Trägerinnen this little bit of an extra kick. Gerade fragten wir uns, ob the bride die Damen in ihrem Gefolge vielleicht heimlich regelrecht verabscheute, als die ersten nicht mit derartigen Roben Ausgestatteten in ihren eigenen Festtagsoutfits in Sicht kamen. Unser Mitleid mit den pinkgewandeten Presswürstchen verflog sofort.

An ein mouthwatering dinner on the premises war natürlich nicht mehr zu denken, also beliessen wir es bei fish and chips in einem nice local restaurant mit seaview.

Die Nacht war kurz, erfüllt von Musik, Gelächter und der jolly good time der rather pissed party people auf dem patch of green vor unserem Fenster. „You bloody fat bitch“ oder a high pitched „you f…… pink pig“ mischte sich mit dem Splittern der bottles, die ehemals wohl sophisticated wine enthalten hatten.

Das Zimmer musste bis 11am geräumt sein, es sei denn, man hätte sich entschlossen, noch ein lavish lunch im Hotel einzunehmen. In dem Fall durfte man bis 2pm bleiben. Wir verzichteten auf the lavish lunch. Wer möchte schon auf einem patch of green lunchen, dessen green man vor smashed bottles, pieces of artificial flowers und Resten von ehemals mouthwatering food gar nicht mehr erkennen kann.

Leider vergass Herr S. a blue linen shirt in the cupboard und rief sofort nach unserer Ankunft at our house das Hotel an. Man werde einen Vermerk machen and come back to us. 4 Tage, 4 promises to get on the case as soon as one can, 1 Aussage, dass nichts gefunden worden, man aber very, very sorry indeed sei, 1 weiteren, slightly annoyed Anruf später, weil wir wussten, dass the shirt dort war und: siehe da „a member of the housekeeping had not realized that the shirt was someone’s personal belonging…“

Hotel Kent International: 2 points out of ten. Why 2 points? Well, they forgot to charge us for Herrn Hund and for the bottle we chose from the range of sophisticated wines from the bar!

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1 Kommentar »

  1. Der Engländer ist offenbar doch nicht so gehemmt, wie der vorherige Beitrag suggeriert. Der, der Engländer, lässt auch – mit Verlaub – die Sau raus!

    Was ist der Unterschied zwischen Krauts und Sauerkraut?
    Mit dem Vertilgen von Sauerkraut (und Bubenspitzle)schlägt man zwei Fliegen mit einer Klappe.
    If you (not you!) can’t beat them, eat them.

    Kommentar von otti — Juni 29, 2007 @ 5:11 pm | Antwort


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