Henriettes Inselbote

Juni 29, 2007

Not today

Filed under: I dare say,Inselalltag — henriette @ 4:14 pm

Merke: wenn die Postangestellten streiken und on top of it noch a car bomb near Picadilly Circus discovered wird, wenn der erderwärmende 4X4 aus noch ungeklärter Ursache streikt (wobei wir bis Aldwych heute wohl several hours gebraucht hätten), the tube packed und disrupted is, ebenso der Bus und es because all of that heute auch couriers nur noch for people mit accounts gibt, dann ist es very daft indeed, the documents for our accountant heute abliefern zu wollen. Well, let’s forget it then, shall we?

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Juni 27, 2007

No. 10

Filed under: I dare say,Inselalltag — henriette @ 2:53 pm

Die Queen hat Tony Blair vorhin entlassen. Jetzt residiert Gordon Brown in No. 10. Während Tony mideast envoy wird, was nicht überall uneingeschränkt begrüsst wird, kämpft Cherie bereits für einen Nachtclubbesitzer, der den am 1. Juli startenden smoking ban in seinen Räumlichkeiten nicht dulden will. Abgesehen davon, dass her own husband ihn eingeführt hat, heisst es, Cherie might indeed succeed, weil der Nachtclubbesitzer in seinen human rights beschränkt würde, müsste er den ban gegen seinen Willen einführen. Und dann kann Gordon sich warm anziehen.

Juni 25, 2007

Alle 7 Jahre..

Filed under: I dare say — henriette @ 11:52 pm

..wendet sich das Schicksal. Well, let’s hope so!!

BB8

Filed under: Kleine Freuden des Alltags — henriette @ 6:43 pm

Wer sagt, dass Big Brother nicht bildet? It does indeed. Gerade noch war Essex boy Brian completely unaware of this guy called Shakespeare „who is that guy? Never heard of him before. Is he famous?“ Doch wozu hat man seine housemates. Does he not know the film with Leonardo di Caprio? Of course he does! Und schon fiel der Groschen.

Brian (puzzled): And up comes this geezer Shakespeare and writes something like Romeo and Juliet and millions and zillions of years later…

Nicky: ….. people make a film about it!

Now Brian – how cool is that?!

Juni 20, 2007

Winnie

Filed under: Inselalltag,So geschehen — henriette @ 3:04 pm

Ich kenne Winnie nicht. Herr Hund und ich trafen sie, bzw. sie traf uns letzten Mittwoch. Da waren Herr Hund und ich auf einer längeren Runde und – Herr Hund wäre nicht Herr Hund, würde er nicht immer dann einen poop machen, wenn ganz bestimmt kein einziger der in very, very large intervals aufgestellten bins mehr in Sicht ist. Wir mussten zwecks Entsorgung der entsprechend gefüllten bag eine Strecke zurückgehen und da stand – Winnie.
Eine mittelgrosse, hagere, klapperdürre Gestalt in einem knallroten Wollmantel. So um die 90 Jahre alt. Sie hatte strähniges, graues Haar und ihr Gebiss wirkte unnatürlich riesig in diesem eingefallenen Gesicht. Erst fiel sie uns gar nicht weiter auf, aber dann sagte sie plötzlich „Please, could you wait for me?“
Dabei stand sie wie angewurzelt mitten auf dem pavement und stützte sich auf einen Gehstock.

Auf meine Nachfrage sagte sie, sie habe Angst to fall over, weil sie nach einem Beinbruch noch immer nicht wieder völlig hergestellt sei. Eine Untertreibung, wie Herr Hund und ich bald feststellten, denn soon wackelten Winnie, Herr Hund und ich im Schneckentempo die Strasse entlang. In fact konnte Winnie nicht einen Schritt tun, lediglich ganz langsam vorwärts schlurfen, ohne die Füsse zu heben. Und sie bestand darauf, in the middle of the street zu schlurfen, weil the pavement too uneven sei.

Ich beschloss also, Herrn Hund links und Winnie rechts zu führen und so legten wir ca. 10 cm per minute zurück, Richtung Winnie’s home, which was supposed to be „just down there“ – dabei zeigte Winnie vage nach vorne rechts irgendwo. Es war feucht/schwül aber Winnie weigerte sich standhaft, ihren knallroten Wollmantel abzulegen „no dear, I think not“. Dafür murmelte sie ununterbrochen „Winnie, Winnie, don’t you EVER, EVER do that again! EVER!“ You just WON’T do that again, Winnie!“

Als wir an unserem Haus vorbeischlurften, kam Winnie auf die Idee, wir könnten vielleicht find someone to take over. Sie wollte quasi eine Art Staffellauf organisieren, mit sich als Stöckchen. So dass jeder sie nur ein Stückchen begleiten musste.
Erschreckend, wie Leute reagieren, wenn man mit einem Herrn Hund links und einer rotgewandeten, vor sich hin murmelnden Winnie rechts in the middle of the street läuft und anderen Menschen „excuse me….“ zuruft. Most of them reacted lediglich quite amused.

Ich schlug dann vor, ihr ein Taxi zu rufen, aber das wollte Winnie partout nicht, das würde mindestens £3 kosten, a total rip off, to be honest, sagte sie. Und klar war die Idee, auf dem Markt einen Tee einzunehmen, very, very stupid indeed, given the fact dass sie eigentlich überhaupt nicht laufen konnte. However, sie hatte es trotzdem genossen! Aber sie würde es auf gar keinen Fall wieder tun, „no way, Winnie, will you do such thing again..“.
Und so wackelten wir drei weiter die Strasse herunter, immer nach vorne, dann rechts herunter und um die Kirche, „just a few more blocks“. Dabei erzählte Winnie von ihrer social workerin, dieser „bitch“, die stupid sei, oh so stupid. Unbearably stupid. Und dass sie schon über 60 Jahre in dieser neighbourhood lebte, dort vorne sei mal eine Arztpraxis gewesen, daneben ein Bäcker. Quite lively sei es gewesen, noch vor gar nicht so langer Zeit. Jetzt seien diese Häuser ja alle residential buildings und viel zu teuer, ridicoulous was people heute für diese Häuser zahlten.

Plötzlich blieb Winnie stehen. Her eyes were dimming. Das passiere oft, sagte sie. Und im selben Moment kam ein junger Mann auf dem pavement vorbei. „Oh“, sagte Winnie zu sich selbst, „who is this? I wonder, if we say hello…“ Und schon winkte sie in Richtung des guys und flötete, nahezu flirtatiously, „Hellllloooooo“. Er zeigte keinerlei Reaktion, was sie nur kurz mit „so we obviously don’t say hello“ kommentierte, bevor sie mir bedeutete, dass wir nun weiterziehen konnten.
Nach 90 Minuten kamen wir an Winnie’s Haustür an. Sie bewohnte den 3. und 4. floor. Das sei aber kein Problem, beteuerte sie. Die Treppe könne sie gut heraufklettern, weil sie sich an der Wand abstützen könne. Aber sie fand die Haustürschlüssel nicht. Ein bisschen mulmig wurde mir schon, denn ich glaube, Winnie hätte es ohne zu Zögern fertiggebracht, zurück zum Markt zu schlurfen, um den Uhrenmann zu fragen, ob sie statt der Uhr etwa ihre Schlüssel dort zurückgelassen hatte.

Ich schlug vor, lieber noch einmal gründlich in ihren Taschen nachzuschauen. Winnie fand das very sensible und went through her M&S Tasche, in der sich 6 weitere Tüten fanden, die sie mir nach und nach zwecks näherer Untersuchung in die Hand drückte, die neben Herrn Hunds Leine schon ihren Gehstock hielt. Ein paar Bananen, ein paar Pflaumen, drei kleine Täschchen, die jeweils eine Brille und einen Kamm enthielten („Well, I certainly don’t need THEM all“..) bekam ich ebenfalls noch in die Arme gelegt, bevor sich indeed, ganz unten in der Tasche some Schlüssel fanden. „Let’s hope, these are the right ones“ bemerkte Winnie fröhlich, bevor sie sie einen nach dem anderen ausprobierte. One of them was the right one.

Ich habe Winnie unten im Flur verabschiedet. Es roch alt. Nach altem Mensch. Sie sagte noch „thank you dear, I think I’ll have a cup of tea now and sleep until tomorrow“ bevor sie sich anschickte, ihre Treppe hochzuklettern und ich hatte das Gefühl, Herr Hund und ich konnten sie nun unbesorgt allein lassen.
Als Herr Hund und ich Winnie’s Strasse zurückliefen, rief eine Frau von gegenüber „Is she alright?“, was irgendwie reassuring war. Herr Hund und ich waren 4 Minuten später zuhause. Gestern Abend liefen Herr S., Herr Hund und ich an Winnie’s Haus vorbei. Oben brannte Licht. Ich hoffe, es geht Winnie gut.

Juni 16, 2007

Hotel Kent International

Filed under: I dare say,So geschehen — henriette @ 6:43 pm

Es macht durchaus Sinn, die Abholung einer auf ebay ersteigerten neuen Heckklappe mit einem Kurzaufenthalt at the seafront zu kombinieren, zumal wir für das Teil nicht den Listenpreis gezahlt haben, sondern nur ein Zehntel davon. Da ist an overnight stay im illustren Hotel Kent International locker drin.
Dass man vergessen hatte, den expliziten Wunsch nach a room on the top floor with a nice seaview bei der reservation zu vermerken, und wir stattdessen on the first floor with a rather not so nice view auf das Vordach der reception beziehen mussten, war erstmal disappointing, aber wer braucht eine seaview, wenn the seafront gerade mal across the road ist.
Der lovely, spacious, newly refurbished dining room, wo man mouthwatering dinners einnehmen kann, getoppt von a wide range of most sophisticated wines, war allerdings brechend voll, dort fand die eine wedding reception statt. Und wie stets, hatte es sich das Brautpaar nicht nehmen lassen, die various bridesmaids in die abenteuerlichsten purplefarbenen creations zu stecken. Am meisten tat mir dieser babyspeckbeladene Teenager leid, dem man – vermeintlich passend – zu dem deutlich viel zu engen Traum aus Polyester auch noch eine Hochsteckfrisur mit fest eingebrannten Kringellocken auf den Kopf zementiert hatte, bei der selbst Katie Price die Schamesröte in die Wangen gestiegen wäre.
Und schon jagte man unser Auto von der Auffahrt, denn es wurde eine weitere wedding limousine erwartet.

Die Wette, es würde sich 100%ig um eine Stretchlimo mit verdunkelten Fenstern handeln, gewann ich souverän, aber es war Herr S., der den Glauben an die Menschheit noch nicht ganz verloren hatte und völlig richtig anzweifelte, das dieses Gefährt pink sein würde. Es war immerhin weiss, spuckte jedoch, neben der Braut, die viel zuwenig Busen hatte, um ihren schulterfreien Polyestertraum mit Plastikspitze richtig in Szene setzen zu können, eine Herde pinkgewandeter bridesmaids aus. Diese Braut hatte die Front ihrer Jungferngewänder überraschend schlicht gehalten, doch gaben in diesem Fall grosse pinkfarbene Schleifen den Hinterteilen derselben und ihrer Trägerinnen this little bit of an extra kick. Gerade fragten wir uns, ob the bride die Damen in ihrem Gefolge vielleicht heimlich regelrecht verabscheute, als die ersten nicht mit derartigen Roben Ausgestatteten in ihren eigenen Festtagsoutfits in Sicht kamen. Unser Mitleid mit den pinkgewandeten Presswürstchen verflog sofort.

An ein mouthwatering dinner on the premises war natürlich nicht mehr zu denken, also beliessen wir es bei fish and chips in einem nice local restaurant mit seaview.

Die Nacht war kurz, erfüllt von Musik, Gelächter und der jolly good time der rather pissed party people auf dem patch of green vor unserem Fenster. „You bloody fat bitch“ oder a high pitched „you f…… pink pig“ mischte sich mit dem Splittern der bottles, die ehemals wohl sophisticated wine enthalten hatten.

Das Zimmer musste bis 11am geräumt sein, es sei denn, man hätte sich entschlossen, noch ein lavish lunch im Hotel einzunehmen. In dem Fall durfte man bis 2pm bleiben. Wir verzichteten auf the lavish lunch. Wer möchte schon auf einem patch of green lunchen, dessen green man vor smashed bottles, pieces of artificial flowers und Resten von ehemals mouthwatering food gar nicht mehr erkennen kann.

Leider vergass Herr S. a blue linen shirt in the cupboard und rief sofort nach unserer Ankunft at our house das Hotel an. Man werde einen Vermerk machen and come back to us. 4 Tage, 4 promises to get on the case as soon as one can, 1 Aussage, dass nichts gefunden worden, man aber very, very sorry indeed sei, 1 weiteren, slightly annoyed Anruf später, weil wir wussten, dass the shirt dort war und: siehe da „a member of the housekeeping had not realized that the shirt was someone’s personal belonging…“

Hotel Kent International: 2 points out of ten. Why 2 points? Well, they forgot to charge us for Herrn Hund and for the bottle we chose from the range of sophisticated wines from the bar!

Juni 11, 2007

Being British

Filed under: I dare say,Inselalltag — henriette @ 11:52 pm

Herr Hund und ich gingen heute aus dem Haus nach rechts. Und wie immer pinkelte Herr Hund seelenruhig an die appropriate Bäume, Müllhaufen etc. Als plötzlich aus der 89 ein Mann stürmte. Er slammed the door, rannte auf uns zu und hatte a rather unpleasant, ja fast mordlüsternd expression on his face.
His eyes met mine und dann schrie er mich an, in – was in einem Roman etwa so beschrieben würde „vor nur mühsam unterdrückter Wut bebend schrie er….“ – also er schrie “ IS IT THE 11TH TODAY OR IS IT NOT ?!?!?!“ Rather puzzled, yet very composed bestätigte ich ihm „I think it is indeed“. Und er replied brüllend – mit wildem Gesichtsausdruck right into my face „WELL – FINE THEN….“ und boardete einen Van, slammed the door und fuhr mit – wie es in einem Roman geschrieben stünde „mit aufheulendem Motor davon“. Ich denke mal, da hat jemand ein appointment confused… Und der arme Kerl kam umsonst… Well, I’ll never know, aber there is room for some speculation…

I couldn’t agree more!

Filed under: I dare say,Sprach's — henriette @ 1:41 pm

Hello All,

Just to let you know that I will not be available on this email address anymore. I can still be contacted on my hotmail which is xxxxxxxxx@hotmail.com. Also a quick word of advice, never join bulldog broadband. They have brought me close to tears whilst feeding me the worst phone music imaginable.

Cheers
A.

Juni 6, 2007

Enjoy!

Filed under: I dare say — henriette @ 10:46 pm


Merke: wenn man Herrn S. ein steinernes, rotes Herz verehrt – als kleine Gefühlsäusserung neben his dinner plate – immer ein Schild daneben platzieren: NICHT ZUM VERZEHR GEEIGNET.

Juni 5, 2007

You may vote!

Filed under: I dare say,I'm not amused,Inselalltag — henriette @ 12:21 am

Auf unserem steinigen Weg to become proper citizens sind wir nun immerhin so weit fortgeschritten, dass unsere Meinung zählt.

Question: Should the cost of a residents‘ parking permit depend on how much the car pollutes?

Das dürfen Herr S. und ich nun mitentscheiden. Per Post, Internet, Telephone or Text. Nach einem kurzen surveil mussten Herr S. und ich – unsurprisingly – feststellen, dass die Kosten für unseren jährlichen parking permit von jährlich £ 95 auf £ 200 steigen würden. Weil wir mit unserem (fast ausschliesslich geparkten) 4×4 hierzulande ja für die Erderwärmung as such verantwortlich gemacht werden.
Unless wir erwerben hastily einen MegaCity (whatever that is) Smart oder Toyota, dann müssten wir nur noch £ 35 zahlen. Otherwise müssen wir eben dafür büssen, dass wir weiterhin durch unser (fast ausschliesslich geparktes) vehicle in Bälde die ganze Welt fluten. Well, theoretically.
Sollten wir however tatsächlich für das rechtmässige Parken unseres (fast ausschliesslich geparkten) vehicle bald £ 200 zahlen müssen, werden wir es uns indeed nicht nehmen lassen, den platten tyre rechts vorne aufzupumpen und für diesen stolzen Preis öfters den Bus oder the tube stehen zu lassen und rather die Pfützen von Nord London anschwellen zu lassen!

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