Henriettes Inselbote

April 30, 2007

Vergissmeinnicht

Filed under: Kleine freche Henriette — henriette @ 6:26 pm

Für Henriette, am heutigen Tag!

Wer hat’s erfunden?

Filed under: I dare say — henriette @ 1:20 pm

Und wieder was gelernt! Gestern lief hier eine Serie über the Edwardian Years und siehe da: Marmite, die „either you love it, or you hate it“ inseleigene Delikatesse (bei dem Weg, I hate it) wurde ursprünglich von einem Schweizer und einem Allemannen erfunden. Und zwar als Ersatz für Rinderbrühe, i.e. eigentlich ist es so etwas wie flüssiges Maggi….
Aber weil wir ja in Britannien sind, schmiert man Marmite hier eben auf’s Brot. Immerhin schmeckt es nicht im geringsten ungewürzt oder labbrig. Einfach nur disgusting, in my view. Aber ich probiere es mal als Brühpaste. Just checking, you know?

April 26, 2007

Kleine Übersetzungsübung in der Nacht

Filed under: Inselalltag — henriette @ 12:21 am

It reads „We feel strongly you should seriously reconsider and possibly apologise for your absolute outrageous accusations.“

It means: „Wenn Du saublöde, uninformierte, ignorante Kuh Dich nicht augenblicklich und umfassend entschuldigst, geht das Ganze direkt zum Anwalt. Unser Angebot kannst Du Dir im Übrigen schon jetzt dahinstecken, wo die Sonne niemals scheint!!!!“

(Just to clarify matters: das galt nicht etwa mir!)

April 25, 2007

NachbarnI

Filed under: Herr Hund,So geschehen — henriette @ 6:32 pm

Niemand enttäuscht einen Herrn Hund gern. Aber the risk, dass beim lustigen Kongwerfen eben jener in Nachbars Garten landet, ist undoubtedly stets vorhanden. Wobei es quite essential ist, den Garten rechts under any circumstances zu verschonen, denn die neighbours im dazugehörigen Haus sind bekanntermassen very unfriendly indeed. Daher hat ein jeder Wurf automatically immer einen leichten Bogen nach links – just in case. Nach 165+ erfolgreichen Würfen landete so der geliebte Kong des Herrn Hund zumindest im richtigen nachbarlichen Garten. Als wäre das noch nicht boring genug, weilten Nachbars in Australien – noch eine ganze unerträglich lange Woche. Und so sass Herr Hund einige Male unglücklich fiepsend genau an dem Platz, an dem das geliebte Stück die Mauer überflogen hatte.
Es versteht sich von selbst, dass ich, sobald ich von nebenan wieder Lebenszeichen hörte, umgehend die Wiederbeschaffung des Herrn Hund’schen Spielzeuges in die Hand nahm.
Yes, of course hatte man den Kong gefunden. Could one please be so kind to simply throw it back into our garden? Nein, man fürchtete, dies sei nicht möglich. Why? Well, man habe sich schon gedacht, dass it belonged to Herrn Hund. But it was broken, i.e. das Seil was slightly frazzled und man befürchte, das gute Stück entsorgt zu haben…
Natürlich konnte ich Herrn Hund unmöglich mit einer solchen Hiobsbotschaft konfrontieren, jedenfalls nicht ohne ihm in the very same second einen neuen Kong zu verehren. Insofern ist er jetzt wieder as jolly as can be und doesn’t bother anymore. Sollte ich jedoch wieder einmal Nachbars organic box mit seasonal veggies entgegennehmen, und sollte das Paketband, mit dem die Box umwickelt ist wieder einmal slightly frazzled aussehen, dann, so fürchte ich, könnte ich auf ganz komische Ideen kommen!

April 24, 2007

Watch out!

Filed under: I dare say,I'm not amused — henriette @ 8:14 pm

Mit leerem, rather verblödetem Blick stieren sie durch everyone else hindurch, taumeln ziellos umher, wobei sie es stets und ständig schaffen, irgendwie im Weg zu stehen. Man findet sie ratlos vor dem Käseregal stehend, oder dreamingly in der Zwiebelkiste kramend, aus der man just very quickly ein paar shallots haben möchte.
Qeues halten sie grundsätzlich auf, weil sie nicht bemerken, when it is their turn. Stupst man sie sanft an, to make them aware of the situation, reagieren sie, als wären sie soeben aus einem monatelangen Koma erwacht. Sie ignorieren die Tatsache völlig, dass they just overrun an elderly lady, der daraufhin a whole bottle of olive oil aus dem basket fliegt genauso wie die flehenden Blicke des cashiers, der einfach nur darauf wartet, dass sie ihre f…ing pin number eingeben. And then they can’t remember it, of course… Nein, ich finde der Ipod hat durchaus nicht nur Vorteile!

April 18, 2007

Wales

Filed under: Sprach's — henriette @ 12:31 am

Der Wildschweinkopf, auf dem ein Mann kauert, der einen Hut aufhat und auf Dublin zeigt…..

April 15, 2007

Shattered Dreams

Filed under: I dare say — henriette @ 3:33 pm

Nicht nur ist Ms. Middleton ein Leben mit rather strange Verwandten, zwischen Royal Watchers und greedy Ex-Angestellten erspart geblieben, sondern sie konnte ihre Würde bewahren und gleichzeitig die nation von einer optischen Katastrophe verschonen – von diesen really horrible Tellern that is!

Natürlich möchte ich nicht verschweigen, dass derlei artwork in vielen englischen Haushalten gar nicht weiter aufgefallen wäre, sondern sich trefflich in die Symphonie grossgemusterter Carpets, bunter Stoffblumen und purplefarbener Gardinen eingefügt hätte. Vor dem Hintergrund erscheint die Farbgebung dieser Woolworth-Kollektion fast schon zu schlicht.
Wer weiss welche Frau an Williams Seite uns eines Tages von einem weiteren gestalterischen desaster entgegenstrahlen wird, doch zumindest Ms. Middleton wird ihren Kindern und Kindeskindern eines Tages ohne Scham ins Gesicht blicken können. Und ihrem Schöpfer womöglich dankbar sein, dass die braun-beige Pracht mit ihrem Konterfei, getoppt von einem ockerfarbenen Federbüschel, gerade noch rechtzeitig gebinned wurde.

April 4, 2007

No offence, but…

Filed under: I dare say — henriette @ 12:22 am

Das ist laut GQ der second best dressed man in ganz England…. Nach ihm. Gut, es ging not at all um charme, Witz, intelligence, charisma… but still… very odd indeed!

April 3, 2007

My home is my castle?!

Filed under: I dare say,I'm not amused,Inselalltag — henriette @ 2:28 pm

Und heute geschah es (fast) doch, das Wunder. Am frühen Morgen wurden Herr S., Herr Hund und ich – rather unexpectedly – durch höchst aggressives Betätigen unseres Türklopfers aus dem Schlaf gerissen. Herr Hund war darüber not at all amused, und fügte dem ohrenbetäubenden Getöse from downstairs noch ein paar Dezibel seines beeindruckenden Gebarkes hinzu. That’s what I call a nice and relaxed morning.
Erwartet wurde unsererseits jedoch niemand – schon gar nicht zu so früher Stunde – und so konnte es eigentlich nur some weirdo sein. Diese Theorie mussten wir fallen lassen, als wir – all of a sudden – jemanden mit einem Schlüssel am Türschloss herumfingern hörten. Die Agentur? Never, nicht so früh, nicht unangemeldet, nicht so rabiat und überhaupt: why in the first place? Ausser der Agentur hat aber niemand a key.. Very odd indeed.
Aus Film und Fernsehen ist bekannt, dass man sich spätestens nun hätte irgendwie bewaffnen und die Treppe herunterschleichen müssen – ready to face whoever it is. Dieses diskutierten Herr S. und ich gerade halblaut, als Steinchen an unser Fenster flogen und es sich downstairs anhörte, als würde soeben die Tür eingetreten. Apparently war es auch kein Nachbar in höchster Not, denn dann wären doch wohl Hilferufe abgesetzt worden. Stattdessen schien dort unten jemand komplett durchzudrehen. Angesichts dieses slightly inadequate Verhaltens des Unbekannten vor der Tür entschieden wir, auf eine Konfrontation zu verzichten, zumal Herr S. die Tür von innen abgeschlossen hatte, der Schlüssel noch im Schloss steckte und die Kette angelegt war.
999 war dann the option, doch seconds later hörten wir jemanden lautstark telefonieren. He was unable to get in, vernahmen wir. Because the door is locked from inside. What is he supposed to do now? Yes, he knocked on the door, but nobody opened. God knows, why…
Irgendwas an der Stimme kam uns familiar vor. Und dann, als sich der Sprecher zu entfernen schien, fiel das Zauberwort….“loo“….. Unser unangekündigter, unadequately early visitor war niemand anderes als Hugo Nottidge, der hard-to-get-hold-of, und nun auch noch quite outraged plumber.
Sofort rief Herr S. Hugo auf dessen mobile an. Ob er es gewesen sei, der soeben vor unserer Tür ein Theater der besonderen Art aufgeführt habe? Yes, certainly! Er sei vorbeigekommen, um the loo zu inspizieren (inspizieren, wohlgemerkt, nicht reparieren….). Auf die Frage, wieso Hugo es nicht für nötig erachtet habe, uns über sein grundsätzlich begrüssenswertes Vorhaben in Kenntnis zu setzen und womöglich eine convenient Zeit zu verabreden, say, as late as yesterday, herrschte Hugo Herrn S. an, es gäbe keinerlei reason for moaning. Er sei jetzt hier and that’s a fact. Die Frage, wieso er nicht einfach kurz Herrn S. über dessen mobile informiert hatte, statt fast die Tür einzutreten und Steine zu werfen, fasste Hugo als utterly audacious auf.
Nun ist bekannt, dass a couple of unhelpful words, some critical remarks – oder gar ein handfestes argument – die Situation nur weiter erhärten. Die Tatsache, dass Hugo von sich aus die Grösse hatte, sein Meisterwerk der Klemptnerkunst überhaupt noch einmal inspizieren zu wollen, musste Anlass genug sein, ihm tiefsten Respekt und Dankbarkeit entgegenzubringen.
Folglich wechselte Herr S. die Strategie und schlug the appropriate englischen Töne an (wobei er sich den weathertalk sparte) und war as grateful and happy, dass Hugo nun after all zu weiteren Taten schreiten wollte, as can be. Doch wir hätten es besser wissen müssen. Kaum spürte Hugo wieder ein paar Milliliter Oberwasser, schon pullte er die beleidigte Leberwurst. Jetzt, unmittelbar (let’s say about 8 minutes after he banged on the door) stünde er nicht mehr zur Verfügung. Er habe no time… Und – just to let us know – ob er in den nächsten paar Wochen überhaupt noch einmal Zeit fände… honestly, he doubts it. Sprach’s und disappeared. Tbc….

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