Henriettes Inselbote

November 7, 2006

Too bad indeed

Filed under: I dare say,Kleine Freuden des Alltags — henriette @ 9:49 pm

Gestern ereilte mich ein handfester Hexenschuss, gerade, als ich im Begriff war, die vorgeschriebene grey disposal bag mit dem wöchentlichen Müll zu befüllen. Und heute habe ich mir etwas ganz Besonderes gegönnt! Um halbwegs beweglich zu sein, konsumierte ich eine von fünf mir gebliebenen VioXX. Das sind jene Tabletten, von denen man möglicherweise einen stroke bekommt, wenn man so um die 95 ist. Jedenfalls ging es wohl 3 von ca. 45 Millionen Anwendern (über all die Jahre…) so. Und nun sind die Pillen leider verboten und vom Markt – bis man herausgefunden hat, ob die strokes wirklich auf die Einnahme von VioXX zurückzuführen sind, oder nicht.
Schade eigentlich, die Dinger helfen wirklich 1a….. Jetzt sind es nur noch vier!

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Eh alles Chemie..

Filed under: Frag' ich mich,Inselalltag — henriette @ 3:06 pm

Zum Thema „healthy food“ gab es gestern wieder eine Sendung on BBC Radio 2 und dort meldete sich ein Prof. der Ernährungswissenschaft zu Wort. Der Mensch, so sagte er, sei 100% chemical und daher sei es auch keineswegs schädlich, wenn er vorzugsweise vorproduzierten, mit allen möglichen Substanzen versehenen Chemiefrass konsumiere. The amount sei dabei völlig egal. Auch fruit and vegetables seien at the end of the day nichts Anderes, als chemisch zusammengesetzte Stoffe.
Im Prinzip, so der Professor, sei das Leben nichts weiter als eine Aneinanderreihung von chemischen Reaktionen und die Hysterie bezüglich „healthy and freshly made food“ im Gegensatz zu permanentem Chemiefrass unnötig und albern.
Eine interessante Aussage. Doch so einfach ist es ja nun doch nicht! Denn hätte der gute Professor Recht, i. e. the human being (regarded as a chemical substance) combined with various amounts of any other chemical substances = nothing else but perfectly natural, dann würde womöglich z. B. Marilyn Monroe noch leben, oder Elvis, oder Curt Cobain (although, hatte der sich nicht erschossen????) Jedenfalls kommt’s in der Chemie doch auch auf die Dosierung an, doesn’t it?!…

5 portions of fruit and vegetables…..

Filed under: I dare say,I'm not amused — henriette @ 1:19 am

In den hiesigen Schulen ist es üblich, schooldinner anzubieten. D. h. die Schulen verfügen über eine mehr oder weniger grosse Küche in der die dinnerladies werkeln und zu Mittag eine Auswahl an food anbieten. Nun lebt das britische Schulkind vorzugsweise von Fertigfrass, d. h. Chips, Burger, Pizza und panierten turkey-curls, von denen nicht mal Herr Hund erschnüffeln könnte, was sie eigentlich enthalten.
Getrunken werden gerne Coke oder andere süsse softdrinks. Und – oh Wunder – viele der kids sind früh überaus obese und antriebslos.
Jamie Oliver, the naked chef, führt seit zwei Jahren eine Kampagne, in der er versucht, Eltern, Kinder und dinnerladies auf diese Misstände aufmerksam zu machen und ihnen dabei zu helfen, mit dem – zugegebenermassen – wenigen Geld, welches pro Kopf und Tag zur Verfügung steht, gesünderes, möglichst frisch zubereitetes Essen zu zaubern. Er hat sogar Blairs Tony dazu bewogen, vor laufenden Kameras mehr Geld für die schooldinners zu allocaten.
Doch Jamie hat nicht mit seinen kleinen customers gerechnet: seit mehr und mehr Schulen gesünderes food anbieten, z. B. salad, vegetables etc., geht die Anzahl der verkauften dinners zurück! Zu disgusting finden viele der kleinen Kunden the healthy diet! Sowas essen sie zu Hause schliesslich auch nicht!
Also muss Mummy ran, die den kids denn auch das ekelhaft gesunde Schulessen erspart und stattdessen gehorsam the odd Packung crisps, Snickers und Konsorten, Coke und Weissbrot mit irgendwelchem Zeugs drauf in die Lunchbox füllt – damit das Klöpschen ja nicht gezwungen ist, seine 5 Portionen fruit and vegetables am Tag zu konsumieren…what a horrible idea…

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