Henriettes Inselbote

November 23, 2006

Difficult

Filed under: I dare say — henriette @ 4:26 pm

Ein Beileidsschreiben auf Deutsch zu verfassen, finde ich schon nicht einfach. Aber seine condolences auf Englisch auszudrücken ist ungleich schwieriger. Zumal es natürlich – genau wie im Deutschen – eine gewisse, wahrscheinlich mit der Muttermilch aufgesogene tonality für solche Anlässe gibt, die irgendwo mittendrin a very, very thin red line zwischen stilvollem Trost und schmalzig-rührigem Kitsch zieht. Ich hoffe, wir haben mit unseren Zeilen die richtige tonality getroffen.

November 16, 2006

Helping the Homeless

Filed under: Kleine Freuden des Alltags — henriette @ 3:37 pm

Hier macht unser local gastro pub auch mit: StreetSmart sammelt funds for the Homeless, indem während der Winterzeit – auf freiwilliger Basis – zu jeder Rechnung, die man dort produziert, GBP 1 (auf Wunsch auch mehr..) addiert wird. Der Erlös kommt Menschen zu gute, die auf den Strassen leben müssen. Und zwar in der Nähe der Restaurants, where others dine in style. Dazu hat Stephen Fry einen wunderbaren Text geschrieben:
„Good food, good wine and good company enrich our lives beyond measure. Most of us don’t say Grace these days because we don’t know who to thank for the inestimable pleasures of the table. StreetSmart lets us do a graceful thing. A simple thing. A kind thing.“
Da macht man doch gerne mit!

November 13, 2006

I’m a celebrity, get me out of here….

Filed under: Inselalltag — henriette @ 11:45 pm

Lauren Booth, die Schwester von Cherie Blair (well… halfsister, as a matter of fact) ist seit heute im englischen Dschungelcamp zu bestaunen. Besides her being very blonde und auch sonst ohne wirkliche Familienähnlichkeit, hat sie doch Cherie’s recht üppiges Hinterteil geerbt. Man kann seine Familie also doch nie ganz verleugnen. Das nur nebenbei. Ausserdem: David Gest, der Ex von Liza Minelli. Von dem ich erst dachte: nur daneben – und wie wahr, when it comes to his looks…. Doch he is quite hart im Nehmen bisher, to be fair. Trotz seines Plastikgesichtes. Man wird sehen. Ansonsten ist da noch Jason Donovan, der mal bei „Neighbours“ den Heartthrob gespielt und Kylie Minogue geheiratet hat (in the series that is) und von dem Hausfrau 2 behauptet, sie sei seine Managerin gewesen (was eine Lüge ist, laut G……und er hat Recht, wie mittlerweile bewiesen ist) und noch ein paar D-Celebrities, die ich nicht kenne. Wirklich cool indeed war letztes Jahr allerdings Carol Thatcher, Maggie’s quirky Tochter. Sie war so derartig ungerührt und furztrocken bei allem, was sie zu tun gezwungen wurde, dass sie den Titel „Queen of the Jungle“ wirklich zurecht verliehen bekam. British at it’s very best. Das kann man nicht lernen, so wächst man auf – ob das good or bad ist, sei hier mal dahingestellt. Aber am besten sind die beiden Presenter, Ant and Dec. Kein Vergleich at all zu Elton und Sonia Kraus…. no offence, though.

November 9, 2006

4×4 – poor vehicle choice

Filed under: I dare say,I'm not amused,Inselalltag — henriette @ 1:24 am

Herr S., Herr Hund und ich nennen einen klassischen Range Rover unser eigen (Nicht den auf dem Foto, though I would certainly not mind!!). Und wir lieben unseren Panzer. Es macht einfach Spass, in diesem Auto z. B. durch die Schottischen Highlands zu schaukeln, die Aussicht zu geniessen und wunderbare Musik zu hören.
Heute fand ich zum x-ten Mal diesen Zettel hinter dem Scheibenwischer – der so aussieht, wie ein Ticket. Aber es ist kein Knöllchen, es handelt sich vielmehr um eine Kampagne von so called Umweltschützern, die bemängeln, dass wir überhaupt the audacity besitzen so ein Auto zu fahren – in der Stadt – wo man einen 4-wheel-drive nicht wirklich benötigt. Wir werden bezichtigt, the global warming auszulösen. WHAT?!
Kürzlich wurde eine Schauspielerin in Soho in ihrem Auto überfallen – und worüber regte man sich öffentlich auf? Darüber, dass sie in einem 4×4 sass – als SINGLE, in der STADT…. Gut, natürlich ist es not very nice to mug people, aber damit muss man rechnen. Und besonders, wenn man einen 4×4 fährt!
Dazu kann ich nur sagen: get real, guys!!!! Nur so zum Beispiel: Wieviele ungenutzte Energie blasen wir alle hier auf der Insel eigentlich TÄGLICH aus dem Fenster, weil wir jetzt wieder heizen müssen, aber keine isolierten Fenster haben. Wieviel Wasser wird täglich verschleudert, weil die Rohrbrüche nicht mehr kontrollierbar sind etc. etc. Und da behauptet Ihr allen Ernstes, dass mein seit Wochen vor dem Haus geparkter 4×4 die Welt vernichtet?? Come on guys…… Und überhaupt: why don’t you mind your own business?!?!

November 7, 2006

Too bad indeed

Filed under: I dare say,Kleine Freuden des Alltags — henriette @ 9:49 pm

Gestern ereilte mich ein handfester Hexenschuss, gerade, als ich im Begriff war, die vorgeschriebene grey disposal bag mit dem wöchentlichen Müll zu befüllen. Und heute habe ich mir etwas ganz Besonderes gegönnt! Um halbwegs beweglich zu sein, konsumierte ich eine von fünf mir gebliebenen VioXX. Das sind jene Tabletten, von denen man möglicherweise einen stroke bekommt, wenn man so um die 95 ist. Jedenfalls ging es wohl 3 von ca. 45 Millionen Anwendern (über all die Jahre…) so. Und nun sind die Pillen leider verboten und vom Markt – bis man herausgefunden hat, ob die strokes wirklich auf die Einnahme von VioXX zurückzuführen sind, oder nicht.
Schade eigentlich, die Dinger helfen wirklich 1a….. Jetzt sind es nur noch vier!

Eh alles Chemie..

Filed under: Frag' ich mich,Inselalltag — henriette @ 3:06 pm

Zum Thema „healthy food“ gab es gestern wieder eine Sendung on BBC Radio 2 und dort meldete sich ein Prof. der Ernährungswissenschaft zu Wort. Der Mensch, so sagte er, sei 100% chemical und daher sei es auch keineswegs schädlich, wenn er vorzugsweise vorproduzierten, mit allen möglichen Substanzen versehenen Chemiefrass konsumiere. The amount sei dabei völlig egal. Auch fruit and vegetables seien at the end of the day nichts Anderes, als chemisch zusammengesetzte Stoffe.
Im Prinzip, so der Professor, sei das Leben nichts weiter als eine Aneinanderreihung von chemischen Reaktionen und die Hysterie bezüglich „healthy and freshly made food“ im Gegensatz zu permanentem Chemiefrass unnötig und albern.
Eine interessante Aussage. Doch so einfach ist es ja nun doch nicht! Denn hätte der gute Professor Recht, i. e. the human being (regarded as a chemical substance) combined with various amounts of any other chemical substances = nothing else but perfectly natural, dann würde womöglich z. B. Marilyn Monroe noch leben, oder Elvis, oder Curt Cobain (although, hatte der sich nicht erschossen????) Jedenfalls kommt’s in der Chemie doch auch auf die Dosierung an, doesn’t it?!…

5 portions of fruit and vegetables…..

Filed under: I dare say,I'm not amused — henriette @ 1:19 am

In den hiesigen Schulen ist es üblich, schooldinner anzubieten. D. h. die Schulen verfügen über eine mehr oder weniger grosse Küche in der die dinnerladies werkeln und zu Mittag eine Auswahl an food anbieten. Nun lebt das britische Schulkind vorzugsweise von Fertigfrass, d. h. Chips, Burger, Pizza und panierten turkey-curls, von denen nicht mal Herr Hund erschnüffeln könnte, was sie eigentlich enthalten.
Getrunken werden gerne Coke oder andere süsse softdrinks. Und – oh Wunder – viele der kids sind früh überaus obese und antriebslos.
Jamie Oliver, the naked chef, führt seit zwei Jahren eine Kampagne, in der er versucht, Eltern, Kinder und dinnerladies auf diese Misstände aufmerksam zu machen und ihnen dabei zu helfen, mit dem – zugegebenermassen – wenigen Geld, welches pro Kopf und Tag zur Verfügung steht, gesünderes, möglichst frisch zubereitetes Essen zu zaubern. Er hat sogar Blairs Tony dazu bewogen, vor laufenden Kameras mehr Geld für die schooldinners zu allocaten.
Doch Jamie hat nicht mit seinen kleinen customers gerechnet: seit mehr und mehr Schulen gesünderes food anbieten, z. B. salad, vegetables etc., geht die Anzahl der verkauften dinners zurück! Zu disgusting finden viele der kleinen Kunden the healthy diet! Sowas essen sie zu Hause schliesslich auch nicht!
Also muss Mummy ran, die den kids denn auch das ekelhaft gesunde Schulessen erspart und stattdessen gehorsam the odd Packung crisps, Snickers und Konsorten, Coke und Weissbrot mit irgendwelchem Zeugs drauf in die Lunchbox füllt – damit das Klöpschen ja nicht gezwungen ist, seine 5 Portionen fruit and vegetables am Tag zu konsumieren…what a horrible idea…

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