Henriettes Inselbote

Oktober 23, 2006

Very interesting indeed

Filed under: I dare say,So geschehen — henriette @ 3:22 pm

Cardiff bietet eine neue Ausstellung, die die Gemüter erregt. Da gibt es nämlich ausser eines leeren Raumes rein gar nichts zusehen. Vielmehr wird der Besucher angehalten, derweil er in diesem Raum umherwandelt, an all die Ausstellungen zurückzudenken, die er bereits gesehen hat….. Schlecht zwar für jene, die noch nie in einer Ausstellung waren, aber sonst ist die Idee doch gar nicht so abwegig! Ich habe schon schlimmere pieces of art erlebt!

Oktober 22, 2006

Schwach!

Filed under: I dare say — henriette @ 8:12 pm

Liebe Fellow Countrykommentatoren, auch wenn Ihr keine ausgesprochenen Schumi-Fans seid, der Kommentar eben nach seinem letzten Rennen, war schwach. Statt herumzunörgeln, er habe schliesslich einige very bad things getan und hätte a sort of temper etc. which leaves you with a negative feeling towards him and his career, hättet Ihr durchaus mal Grösse zeigen können. Er ist nun einmal einer der besten (oder sogar the very best) Rennfahrer aller Zeiten. Period. Und ein paar Ausschnitte von seinen tollsten Manövern, Siegen etc. hätten wahrlich nicht geschadet. Come on guys, don’t be so petty-minded!

Oktober 17, 2006

Hilflos

Filed under: I'm not amused,Inselalltag,So geschehen — henriette @ 2:33 pm

fühlt man sich, wenn man sieht, wie sie G. am Wochenende zugerichtet haben. Er war zu Fuss auf dem Weg vom Pub nach Hause, kann sich an alles genau erinnern, auch an den joke, den er noch mit dem barman geshared hat, bis zu einer Ecke, ca. 3 Minuten von seiner Haustür entfernt. Das letzte, was er noch weiss, ist, dass er einen Schuh über sich wahrnahm.
Jemand in der Nachbarschaft sagte der Polizei, dass es ein couple war, eine Frau und ein Mann, die ihn – wohl von hinten – einfach angegriffen haben. Sie haben wieder und wieder gegen seinen Kopf getreten. Dann hat jemand die Polizei und den Krankenwagen gerufen, das hat G. aber schon alles nicht mehr mitbekommen. Das Pärchen flüchtete.
Gerade sass G. hier. Sein Kopf war mittlerweile schon abgeschwollen und nur ca. 1/3 umfangreicher als normal. Seine Augen blutunterlaufen und darunter bis zur Nasenspitze alles dunkelblau und angeschwollen. Auf dem Kopf trug er eine Baseballmütze, die die 24 Stiche der Kopfwunden verdeckte. Sein Ohr war halb abgerissen, konnte aber mit 10 Stichen wieder zusammengenäht werden. Das Trommelfell ist perforiert. Es ist noch nicht ganz klar, ob sie seine Wangenknochen gebrochen haben – die Schwellungen müssen erst ganz zurückgehen, bevor man das eindeutig ausschliessen kann. Sonst muss er operiert werden. Er kann auf dem zertrümmerten Ohr kaum hören, hofft aber, dass sich das wieder ändert. In ca. zwei Monaten, haben die Ärzte gesagt, sei er vermutlich wieder völlig hergestellt. Physisch sicherlich…..
Er traut sich kaum auf die Strasse, denn sonst denken die Leute noch, er sei der Hooligan, der sich prügelt – und nicht das Opfer. Aber er musste heute zur Polizei, weil sie ihn fotografieren müssen und DNS Proben nehmen, um seine DNS-Spuren auf seiner blutigen Kleidung ausschliessen zu können.
Gestohlen wurde nichts. Nicht seine Uhr, nicht seine digitale Fotokamera, nicht sein Geld. Es war reine, brutale Gewalt.
Wer tut sowas? Und vor allem, die Frage, die sich G. immer und immer wieder stellt: Warum?

Oktober 16, 2006

Wünsche

Filed under: I dare say — henriette @ 1:21 am

Ich wünsche mir zu Weihnachten: ich möchte all die momentanen Sorgen nicht mehr haben und für Gordon, Alistair, Yvonne, Herrn S. und Herrn Hund ein Heiligabend-Dinner kochen. Ganz relaxed und fröhlich.

Oktober 15, 2006

Very useful, indeed

Filed under: Kleine Freuden des Alltags,So geschehen — henriette @ 3:17 pm

Ja, ich gebe es zu. Ich besitze einen shopping trolley! Für zehn Pfünder auf chapel market erstanden und – unfortunately – kariert. Das ist natürlich rather embarrassing, doch nicht zu ändern.
Unter den stets gleichen remarks von Herrn S. pflege ich ihn tapfer hinter mir herzuziehen, wenn ich grössere Einkäufe tätigen muss. Und mehr als einmal war auch Herr S. insgeheim sehr froh, dass er die 8 l water, 2 l juice, 2 l milk + 3 bottles of wine nicht in einer Tasche nach Hause schleppen musste. Auch wenn er mit Herrn Hund immer ein paar Meter vor mir herlief, um nicht mit dem tartan trolley in Verbindung gebracht zu werden.
Gestern jedoch wurde er eines Besseren belehrt. Als ich den vollbepackten Trolley locker über die Ampel zog, kam uns ein recht hippes Pärchen so um die Mitte Zwanzig entgegen. Rotgesichtig und verschwitzt schleppte es mühselig diverse schwere, bis zum Bersten gefüllte Einkaufstüten. Gerade nahm Herrn S:‘ Gesicht wieder diesen „I know what you are thinking!!!“- Ausdruck an, da sagte das Mädel, auf meinen tartan trolley weisend „I tell you, this is e x a c t l y what we need!!“
I know, love, I know!

War schon schockierend..

Filed under: I'm not amused,Inselalltag — henriette @ 2:32 pm

… als der Freund, mit dem Herr S., Herr Hund und ich heute an die Themse wollten, aus dem Krankenhaus anrief. Er wurde heute nacht, auf dem Weg nach Hause von three guys zusammengeschlagen, bewusstlos on the pavement gefunden und hat nun head injuries, die eventuell more serious sind, als zunächst ersichtlich war.
Von solchen Dingen hört und liest man ständig – diese Stadt ist very tuff indeed. Gerade gestern nacht entschloss ich mich, als ich Herrn Hund gegen 1am das letzte Mal Gassi führte, eine Horde besoffener und pöbelnder Teens mit den charakteristischen Hoods auf dem Kopf grossflächig zu avoiden. Sie taumelten zu ca. 8 Leuten in the middle of the street und traten gegen die parkenden Autos, oder bewarfen sie mit Bierdosen. Vor unserem Haus setze sich dann ein Hoodie auf das Motorrad von Herrn S., was Herr Hund und ich aus halbwegs sicherer Entfernung beobachten konnten. Zu unserer Erleichterung verhielt sich Herr S. im Haus still, denn ich denke, wenn er eingegriffen hätte, wäre er auch nicht ohne Blessuren davongekommen. Dabei wohnen wir in einem Viertel, das eigentlich als sehr nett und ruhig gilt! Aber besonders during weekends ist es manchmal extrem unangenehm – out there….
Jetzt hoffen wir nur, dass unser lieber G. doch ein bisschen Glück im Unglück hatte und nicht operiert werden muss!!

Update: er ist wieder zu Hause, zum Glück!! Loads of stitches and bruises, aber: er ist wieder at home!!

Oktober 10, 2006

Interim

Filed under: I dare say,Inselalltag — henriette @ 1:18 pm

Mieten ist hier, in der Hauptstadt der Insel, wirklich kein Spass. Zunächst mal kennt man offensichtlich keine langfristigen Mietverträge. Jedenfalls, wenn man über eine der üblichen Agencies geht. Von privat zu privat mag das anders sein. Das höchste der Gefühle ist ein 12 months tenancy agreement mit einem bereits vorbereiteten 12 months Folgeagreement, welches jedoch erst nach Ablauf der ersten 12 months period unterschrieben wird. Das heisst natürlich nicht, dass man nach 24 months tatsächlich gehen muss. Man kann dann wieder zwei neue 12 months tenancy agreements abschliessen. Aber es heisst auch nicht, dass man nach den ersten 12 months tatsächlich in die Verlängerung geht… Da kann dann schon mal the odd cousin from Australia plötzlich und unerwartet auf der Insel auftauchen und ein zuhause suchen…. Und teuer ist es obendrein.
Wir leben jetzt seit zwei Jahren auf der Insel und wohnen in unserem zweiten Haus. Beim ersten kam nämlich all of a sudden the odd cousin…. Aber eigentlich wollte der landlord nur aus einem Haus zwei flats machen und verkaufen – und deswegen musste er irgendeinen trick pullen, um uns rauszubekommen. Well done, landlord.
Im Februar geht das erste 12 months agreement unseres jetzigen Hauses zuende und das zweite wird (hoffentlich) unterschrieben. Oder aber auch nicht, denn wenn our landlord mit seiner Familie evtl. früher, als geplant aus New Zealand zurückkommt, dann wird er wohl eine Bleibe brauchen…
Jedenfalls sind Herr S., Herr Hund und ich die Interimslösungen indeed ein bisschen leid. Irgendwann möchte man ja schliesslich alles auspacken, Regale dorthin bauen, wo man sie haben möchte, ein funktionierendes Badezimmer haben…. und die Worte „UMZUGSKARTON“, sowie „BT broadband neu installieren“ für eine Weile aus dem Wortschatz streichen. Also werden wir uns jetzt alle Mühe geben, um unseren Traum vom eigenen terraced house zu verwirklichen!
Zumal, wenn wir erst einmal the initial percentage vom Kaufpreis gezahlt haben, die monatliche mortgage um einiges billiger sein wird, als die Miete hier!

Oktober 6, 2006

Keeping a stiff upper lip

Filed under: Frag' ich mich,I dare say — henriette @ 1:37 pm

So sah ja unser loo im main-bathroom aus, seit Hugo es im Juni installiert hat. Klar ist es zu klein and doesn’t correspond with the overall style of the bathroom, aber it did the job und dafür mussten wir dankbar sein… Das Pygmäenklo unter dem Dach war ja schon seit März stillgelegt, weil es completely kaputt war. Well, at least we had one, right?!

Und so wurde es September. Vor zwei Wochen dann gingen die Arbeiten weiter! Hugos grösste Sorge war zwar, ob wir auch genug parking vouchers für ihn hatten, damit er kein meter füttern muss, aber als wir ihm diese nehmen konnten, stand er Donnerstag vor zwei Wochen um 8.30am vor der Tür. Er und Dave, the tiling man.

Hugo hat dann erstmal das alte loo, was noch immer vor unserem Haus als Alltagskunst installiert war, abtransportiert… Und sich anschliessend vor die Tür in seinen van gesetzt und tea getrunken. Weil Dave das Pygmäenklo tilen musste und da hatte er ja nichts mit zu tun…. Um 3pm sind beide wieder gefahren. Die Füllmasse zwischen den tiles im Pygmäenklo musste nämlich erst 12 Std. trocknen, bevor Hugo das kleine, working loo vom main bathroom ins Pygmäenklo bauen konnte. Und ausserdem wollten sie den Stau nach Hause vermeiden.

Hugo kam dann eine Woche später, letzten Freitag (allein!!) und baute das loo aus dem main-bathroom ins Pygmäenklo. Nun hatten wir also ein getiltes und working Pygmäenklo.

Dann baute er the sink auch noch aus dem main-bathroom (es steht im Moment dort, wo vorher the old loo Alltagskunst darstellte), weil er the floor für Dave, den tiling man vorbereiten musste. Dave sollte am nächsten Tag, Samstag um 7.30am erscheinen und tilen… Und Hugo würde dann am Montag darauf das neue, klassische loo installieren und the sink wieder einbauen.

Am Samstag um 7.00am rief Dave an. Some idiots hatten seine Reifen aufgestochen, er konnte nicht kommen…. Aber wir hätten ja ein funktionierendes Pygmäenklo, oder nicht? Und die Wanne im main-bathroom könne man ja auch benutzen, oder nicht?

Dave kam am Montag um 7.30am und tilte den main-bathroom. Leider sägte er – während unserer Abwesenheit – the tiles im Haus selbst, welches seitdem mit einem ganz feinen grauen Staub eingepudert ist.
To make matters worse kann Hugo im Moment hier nicht weitermachen… das neue, klassische loo und the sink einbauen, that is….

Es ist jetzt also Oktober. Und wir haben 1 getiltes Pygmäenklo that works mit einem kleinen Handwaschbecken unter dem Dach und 1 getilten main-bathroom ohne loo und sink, dafür aber mit einer Wanne on the second floor….
Soll ich mich jetzt ärgern, oder ist das schon mal ein echter Fortschritt???

Oktober 2, 2006

I want that one….

Filed under: Frag' ich mich,I dare say — henriette @ 11:52 am

Vielleicht hat Fortuna für uns ja doch mal ein bisschen Glück in ihrem Füllhorn… Es sind nämlich noch various obstacles zu überwinden…. Aber sollte das klappen, I would be ever, ever so happy….

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