Henriettes Inselbote

Juli 26, 2006

Still and sparkling water

Gespeichert unter: Inselalltag, So geschehen — henriette @ 11:42

scheint tatsächlich von Lieferschwierigkeiten betroffen zu sein. Heute bei Sainsbury’s war das riesige Wasserregal – still and sparkling – gähnend leer. Und das schon um 4pm. Zum Glück konnte ich noch ein 6-er Pack Buxton’s beschlagnahmen. Aber wirklich gerade noch…. Ich denke über Hamsterkäufe nach.

Aus dem Munde…

Gespeichert unter: Sprach's — henriette @ 10:56

…eines Anwalts für (deutsches) Arbeitsrecht. „Ganz ehrlich? Angestellte sind bezahlte Feinde“…..

Nannyland

Gespeichert unter: Inselalltag — henriette @ 4:53

Man diskutiert zur Zeit hier auf der Insel, ob der gemeine Inselbewohner nicht mit ein bisschen zuviel useful advice from the outside bombardiert wird. Indeed gibt es für alles und jedes alltägliche Problemchen mindestens eine Broschüre mit guten Tips, verteilt vom Briefträger, vom Council, vom Arzt, von der Schule, der Telekom etc. Um komplizierte Sachverhalte darzustellen, gibt es diverse nützliche TV-Programme. Da erhält man Ratschläge, wie man richtig aufräumt, seine Stauräume zuhause nutzt, den Müll trennt, bügelt, die Handtücher platzsparend zusammenlegt, staubsaugt und wischt, den Kronleuchter (so vorhanden) entstaubt, seine Kinder von Schlammfrass auf richtiges Essen umstellt, sie überhaupt erstmal dazu bringt, ordentlich am Tisch zu sitzen, sie darüber in Kenntnis setzt, dass man Mummy and Daddy nicht schlägt, auch nicht c… oder f…er nennt, wie man ihnen klarmacht, dass nicht jedes Familienmitglied einen eigenen Fernseher benötigt, den Hund davon abbringt, Besucher anzufallen und auf’s Ehebett zu pinkeln – kurz: hier auf der Insel wird man mit seinen Problemen nicht allein gelassen! Ob’s was bringt? Ich finde die Menschen hier nicht lebenstüchtiger oder -untüchtiger, als woanders. Aber der Tip, wie man Handtücher platzsparend zusammenlegt war ziemlich klasse…

Disgusting!

Gespeichert unter: I'm not amused, So geschehen — henriette @ 2:34

Gestern nachmittag sassen Herr S., Herr Hund und ich nach einem Meeting in Soho noch vor einem Café mit Kollegen zusammen. Gegenüber kippte ein Mann auf dem Bürgersteig um. Zufällig waren zwei Polizisten vor Ort und haben sich sofort um ihn gekümmert. Und weil das natürlich very, very exciting war, wurden überall die Handys gezückt und Fotos aus allen Winkeln geschossen. Ein Typ an unserem Nachbartisch rannte extra mit seinem Handy über die Strasse, damit er auch ja nix verpasst und aus den Fenstern eines Clubs über dem Platz, wo der Mann lag, hingen die Leute in Trauben und knipsten. Ich denke, dass sie insgeheim nahezu ein Gefühl der Enttäuschung in sich aufsteigen fühlten, als der Mann nicht etwa direkt vor ihren Kameras verstarb, sondern wieder aufstand und sich auch noch herausstellte, dass er „nur“ betrunken war und nicht etwa einen Herzinfarkt, Schlaganfall oder irgendetwas anderes Spannendes erlitten hatte. Nicht mal eine ordentliche Platzwunde konnte er vorweisen. Now honestly, how boring is that?!

Bloggen Sie auf WordPress.com.