Henriettes Inselbote

Dezember 31, 2007

Tony’s biggest fan

Filed under: Kleine Freuden des Alltags — henriette @ 1:46 nachmittags

2007 war ein schlimmes Jahr für poor little Zoe

Dezember 18, 2007

This little extra bit of seasoning…

Filed under: I dare say,Kleine Freuden des Alltags,So geschehen — henriette @ 7:15 nachmittags

Herr S., Herr Hund und ich haben uns gerade at The German Deli einem hemmungslosen Kaufrausch hingegeben.
Doch, liebe fellow countrywomen and -men, sausages und co. können richtig nach was schmecken.

Dezember 13, 2007

Dickmamsell’s Charmeattacke

Filed under: I dare say,Kleine Freuden des Alltags — henriette @ 6:08 nachmittags

Herr S. und ich waren auf einer Dokumentarfilmpremiere eines Freundes. The screening fand im Working Men’s Club in Bethnal Green statt. Vermutlich waren wir ein bisschen overdressed for such a venue, denn kaum betraten wir das Foyer, wurden wir von einem älteren guy direkt als f..king w..kers betitelt. Auf mein freundliches “and you” hin zog Herr S. mich hastig beiseite, denn er wollte nicht unangenehm auffallen.
Der Pub, in dem die Vorführung stattfand, hatte eindeutig bessere Zeiten gesehen. Man muss sich eine Art 60′er Jahre Bahnhofsrestaurant in den späten 80′ern vorstellen, natürlich mit einem rotgemusterten Teppich all over the place. Es gab lauwarmen Weisswein und für 1 Pfund konnte man ein Käsebrötchen erstehen.
Quite quirky, die location, aber gut. Das Publikum war ein Gemisch aus f..king w..nkers und working men.
Den Film hätte ich noch viel mehr genossen, hätte jene kleine rosagewandete Dickmamsell mit viel zu grossen goldenen Creolen am Tisch neben uns nicht permanent ihrem sehr ausgeprägten Mitteilungsbedürfnis freien Lauf gelassen. Und how her parents adored her for that! Dickmamsell war nicht zu bremsen. Sämtliche “shhhhhhs” der Umsitzenden hielten sie keineswegs davon ab, bei jedem neuen Gesicht auf der Leinwand laut zu jauchzen und mit kleinen, dicken Wurstfingerchen auf eben diese zu deuten. Was ihre Eltern jedesmal auf Neue entzückte, die Dialoge im Film jedoch grösstenteils mühelos übertönte. Nach dem Ende der Vorführung hatte ich Dickmamsell so richtig gefressen und hätte sie am liebsten mal kurz an ihrem kleinen blonden Pferdesschwanz gezogen.
Da entschied die rosa Nervensäge urplötzlich, ausgewählte Umsitzende direkt aufzusuchen und schickte sich bereits an, Herrn S. und mich anzurobben. Um das persönliche Aufeinandertreffen im Keim zu ersticken, warf ich ihr umgehend einen rather disapproving, ich fürchte sogar quite nasty Blick zu.
Doch statt sich folgerichtig zu ihren Eltern zu flüchten, ihren Kopf in Mummy’s Schoss zu verstecken und mit dem Finger anklagend in meine Richtung zu deuten, was machte die kleine rosa Dame? Strahlte mich an als hätte ich ihr soeben mehrere chocolate bisquits in das Mondgesicht gesteckt. Dann erhob sie sich, streckte sie ihre kleinen dicken Arme aus und versuchte angestrengt, mein leeres Glas vom Tisch abzuräumen, wobei sie mir wieder ihr Grinsegesicht entgegenhielt. Anschliessend wackelte Miss Piggy zur Bar und lieferte das Glas dort vorschriftsmässig ab. Das konnte man nur mit “well done” kommentieren. Und Madame war stolz wie Oscar and smiled even broader.
Wir haben dann ein Gläserremovalteam gebildet. Sie hat sich an den Tischen so hochgestreckt, wie sie konnte und ich habe ihr die Gläser ein bisschen näher an den Rand geschoben, damit sie sie erreichen konnte. Sie hatte mächtig Spass dabei und überhaupt – sie war eine richtig süsse rosa Dickmamsell. Simply adorable.

Dezember 4, 2007

Cranford

Filed under: I dare say,Kleine Freuden des Alltags — henriette @ 5:44 nachmittags

Eine Serie mit Suchtpotential. English Period Drama at it’s very best. Although – why did so many lovely people have to die very recently?! Poor Miss Matty. Ich finde, es ist Zeit für something uplifting.

hazard zone

Filed under: I'm not amused,So geschehen — henriette @ 5:13 nachmittags

The Crown steht noch, thank god. Obwohl rumour had it over the weekend that it is down. It isn’t that bad after all, aber dennoch liefert sie wieder den Beweis, dass man niemals einen Topf voller Suppenknochen über Nacht without any supervision auf dem Herd köcheln lassen sollte. Vor allem nicht bei Sturm und defekten vents. Um 1.50am rückten plötzlich several fire engines an und ein firefighter schlug die Glastür des early victorian pubs ein. Der Qualm der herausquoll war pechschwarz und wir dachten, dies sei das Ende dieser listed Stätte britischer Gastlichkeit.
Kurz darauf klopfte es an die Tür und a firefighter wollte wissen, whether we knew where one could find the nearest Hydrant auf unserer Strassenseite. Well, we didn’t. Wir hätten selbstredend Herrn Hund fragen können, doch das fiel uns zu spät ein und der firefighter ist auch nicht darauf gekommen.
Wir erspähten jedoch ungefähr 5 von den 8 employees der Krone vor dem Ort des Geschehens und entschieden, zeitgleich mit unseren Nachbarn, it was definitely time to put the kettle on. Die 8 employees bewohnen jeweils Zimmer über dem Pub und waren quasi in their nightgowns und some flip-flops aus dem Gebäude geflüchtet. Inklusive Hamsterkäfig aber ohne Jacken an other useful stuff. Der Barmann versuchte to get back into the building weil er ein brandneues laptop besitzt, but it is not insured, of course. Er wurde von einer quite massive firefighterin gerade noch davon abgehalten.
Meanwhile hatte Herr Hund the time of his life. Not only waren alle seine Freunde aus dem Pub vor Ort, nein, zwischen his home und the pub wurde lustig hin- und hergelaufen. Tee holen, warme Kleidung providen, his friends zum Aufwärmen hereinbitten etc. How very exciting. Leider musste Herr S. ihm untersagen, sein Frisbee zum Ort des Geschehens zu befördern, obwohl doch mindestens 50 mögliche Spielgefährten in Form von Hausbewohnern, firefightern und firefighterinnen etc. zur Verfügung standen.
Was sich der Anwohner dachte, der mit seinem Fahrzeug gegen 2.30 vor dem Absperrband mit der Aufschrift „hazard zone“ stand und hupte, als gäbe es kein morgen, who knows, aber immerhin ertönte eine halbe Stunde später, der Brand war gelöscht, finally der pubeigene firealarm, sehr zum amusement der firefighter.
Gegen 4 o’clock, mittlerweile war das Küchendach eingestürzt, durften die Hausbewohner back into the house, gleichwohl die Freude nur von kurzer Dauer war, denn schon um 5 o’clock brach erneut ein Feuer aus und die firefighters mussten wieder anrücken. Erstaunlich fanden wir, wie wenig support von Fuller’s kam, zu deren Kette der Pub gehört. Der zuständige Fieldmanager kündigte mässig interessiert an, to come around some time in the morning. Ach ja und gut, dass es keine casualties gäbe (wegen der Versicherung).
Um 7am war der Spuk vorbei und everyone genoss ein paar Stunden well deserved sleep.
Glücklicherweise wurde the front room nicht beschädigt, nur rather soaked with smoke and water. Daher hob the manager dortselbst um 5pm den smoking ban auf, was auf sehr gute Resonanz stiess, providete ash trays und bot everyone some beer und eine guided tour durch die völlig zerstörte Küchensektion an. Der chef war allerdings weniger schockiert, sondern eher rather excited, denn nicht nur konnte er sämtliche seiner wertvollen Messer retten, sondern bis Januar gibt es nun eine state of the art brandnew kitchen. Und, gemäss Pam der Nachbarin with Simon, the dog, war die längst überfällig, to be quite honest.
Seit gestern werden im Pub vorne wieder drinks ausgeschenkt. Der smoking ban ist wieder in Kraft und wenn die Blase drückt, kann man draussen den Komfort dreier Dixie-Klos geniessen. Well, if one is prepared to.

Dezember 1, 2007

The Crown brennt

Filed under: I'm not amused,So geschehen — henriette @ 3:06 vormittags

2:05 – unser Pub brennt. I can’t believe it.

November 20, 2007

Breakfast

Filed under: Sprach's — henriette @ 7:09 nachmittags

Herr S. hält zwei Scheiben Brot hoch.
Er: Welche willst Du?
Ich: Keine.
Er: Aber Du bist zu einer weiteren berechtigt…

November 13, 2007

Pub Culture

Filed under: Inselalltag,So geschehen — henriette @ 12:58 vormittags

We have a local pub, of course. Schräg gegenüber von unserem house that is. Seit 2 Jahren sind wir regulars und we saw Tom – quietly enjoying his beer (Beck’s) – almost every time, wenn wir dort kurz einen last drink genommen haben. Seit ca. einem Jahr nicken wir uns zu. Aber erst seit heute sind wir entitled to address him einfach so, denn erst heute wurden wir formally introduced to each other by another regular. I hope we won’t be forced to move to another neighbourhood – jetzt, wo wir slowly but surely offizieller Bestandteil der hiesigen werden.

November 10, 2007

Wie wahr

Filed under: I'm not amused,Sprach's — henriette @ 1:44 vormittags

The opponent is never the enemy. The enemy is right amongst you, a member of your own party.

November 7, 2007

Ouch

Filed under: I dare say,So geschehen — henriette @ 10:54 nachmittags

Besuch kann teuer werden. Dies erfuhr jüngst auch HRH Queen Elizabeth II. The King of Saudi Arabia was scheduled for a state visit. Apparently hatte er seine Zweifel u. a. regarding the royal bathrooms im Vereinigten Königreich, denn er schickte eine Kommission zum pre-check. Und richtig, angesichts der königlichen Bäder im Gästetrakt verschlug es den tapferen Inspektoren glatt die Sprache. Sie wähnten sich – well they actually found themselves back in Victorian times. Die Bäder waren winzig, die Wasserleitungen in einem unaussprechlichen Zustand und es gab keine shower rooms at all, von useless Annehmlichkeiten wie Mischbatterien mal ganz zu schweigen. Immerhin stiess man wohl nicht mehr auf klassisch-königliches Waschgeschirr. In aller gebotenen Höflichkeit wurde daher pointed out, dass man erwarte, diese kleinen Mängel doch rather beseitigen zu lassen, bevor the King mit seiner Entourage in den Buckingham Palace Einzug hielte, was nichts anderes nach sich zog als einen umfangreichen Griff in den königlichen Geldbeutel und dann wurde geplumbed als gäbe es kein morgen. Well done, King of Saudi Arabia. Die nächsten royalen Gäste werden Ihnen insgeheim für your more than humble request dankbar sein.

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